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Home » Das Manifest des Polen Ecology Collective

Das Manifest des Polen Ecology Collective

By Polen Ekoloji23 Ocak 2021Updated:23 Ocak 20268 Mins Read
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Politisch-ökologische Kritik an der durch den Kapitalismus verursachten Zerstörung der Natur begann sich insbesondere seit 1970er Jahren zu entwickeln. Es war die Zeit, wo die neoliberalen Politiken die Kommerzialisierung aller als öffentlich angesehenen Dienstleistungen (von Bildung bis Gesundheit), städtischer und natürlicher Gemeingüter (von Parks bis Wasserressourcen) der Reproduktion des Kapitals dienen ließen. Ökologische Bewegungen, die sich für Leben und Natur einsetzen, haben sich weltweit gegen die Ausbreitung neoliberaler Politik auf alle Lebensbereiche entwickelt, die sich bei der Kommerzialisierung des Wassers, der Grundlage des Lebens, symbolisiert. Eines der Hauptthemen der heutigen Weltpolitik ist die Frage, wie gegen die ökologische Krise u.a. die Klima-, Nahrungsmittel- und Wasserkrise, bekämpft werden können.

In der Türkei und in Kurdistan verbreiten die AKP – der heftige Befürworter des Neoliberalismus – (Adalet ve Kalkinma Partisi/Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung) ökologische Zerstörung. Gegen diese Politik der Zerstörung und Plünderung entstanden überall Umwelt- und Ökologiebewegungen unter verschiedenen Namen und in unterschiedlichen Formen. Der größte Aufstand unserer jüngeren Geschichte, der Gezi-Aufstand (2013), begann mit der „Drei-oder-Fünf-Bäume-Frage” und verwandelte sich in eine Erhebung von Millionen für die Freiheit gegen den Faschismus.

Die Debatten über die ökologische Krise und die Krise des Kapitalismus fallen weltweit zusammen. Die Debatten spalten sich zwischen ökosozialistischen, kommunalen und marxistischen Kritiken und dem grünen Kapitalismus, der als liberale, reformistische „grüne neue Ordnung” definiert wird.

Die grundlegende Eigenschaft des Kapitals ist es, in kürzester Zeit mit minimalen Kosten den größten Profit zu erzielen. Während das Kapital dieses Ziel mit den von ihm entwickelten Technologien erreicht, behandelt es die Natur und die Menschen nur als „Ressourcen“ oder Rohstoffe. In jeder Phase der industriellen Revolution, in der der Kapitalismus als globales System entstand, kolonisierte das Kapital immer mehr Wälder, Länder und Regionen, um das Ziel deren erweiterter Reproduktion zu erreichen. Die Kolonisierung Amerikas, die Ausbeutung Afrikas bis auf die Knochen, die Aufteilung des Nahen Ostens und die Umwandlung Südasiens und Chinas in eine Quelle „billiger Natur/Menschen“; all diese Aspekte der Entwicklung des kapitalistischen Weltsystems sind auch die Geschichte einer großen ökologischen Zerstörung.

Dieser Zeitraum ist ein Jahrhundert, in dem die modernen Staaten des 20. Jahrhunderts ihre Regulierungsmacht über Gesellschaften befestigen, während sie gleichzeitig den Raum innerhalb der Grenzen der kapitalistischen Produktionsweise regulieren und dazu die politische Verantwortung für „Wirtschaftswachstum/Entwicklung“ übernehmen. Moderne Staatstechnokraten, die versuchen, Lösungen für die Widersprüche des Kapitals auf vielen verschiedenen Ebenen zu finden, haben Machtwirkungen erzeugt, die die Macht der Wissensproduktion von den sozialen Bedürfnissen trennen oder sie für die Bedürfnisse des Kapitals instrumentalisieren. Bezüglich der Logik der Kapitalakkumulation erscheint daher die scharfe Kritik an den Informations- und Planungstechnokraten moderner Staaten als unvermeidliche Notwendigkeit. Es lässt sich nachdenken, wie die Voraussetzungen der Macht der Wissensproduktion und Planungsmacht in staatlichen Institutionen wieder in die Gesellschaft erfüllt werden können.

Die wichtigsten Energiequellen der industriellen Produktion sind Erdöl, Kohle und fossile Brennstoffe. Dementsprechend ist die Sicherung der Vorherrschaft über die Energieressourcen zum wichtigsten Parameter des Weltsystems geworden. Die Dominanz über die Energieressourcen war Ursache für globale und regionale Kriege, Wettrüsten, Allianzen und Polarisierung, imperialistische Angriffe und Bürgerkriege.

„Grüner Kapitalismus“, „Grüne Neue Ordnung“, „nachhaltige Entwicklung“, „saubere Energie“… Das Kapital kann nicht „grün“ gestrichen werden. Das Kapital kommt von Kopf bis Fuß in die Welt und vergießt Blut und Schmutz aus jeder Pore. Kapital ist wie ein Vampir, der lebendige Arbeit und Natur aussaugt und durch immer mehr Aussaugen überlebt, es ist tote Arbeit und tote Natur. Es gibt keinen Kampf gegen die ökologische Krise mit der Suche nach „Alternativen“, bei denen die Logik des Kapitals, die von den sozialen Bedürfnissen und den Grenzen der Natur getrennt ist, nicht in Frage gestellt wird.

Das Problem des „Energiebedarfs“, einer der wichtigsten Ursachen der ökologischen Krise, ist Hunger nach einer höheren Produktion für die Bourgeoisie, die von den sozialen Bedürfnissen und den Grenzen der Natur abgekoppelt ist. Der Energiebedarf bedeutet mehr Waffen, mehr Autos, mehr industrielle Lebensmittelproduktion. Aber mehr Produktion im Kapitalismus bringt Reichtum für die Kapitalisten, andererseits mehr Ausbeutung von Millionen von Menschen, mehr Verarmung, mehr Plünderung der Natur und Verhungern von Millionen von Kindern. Damit die Armut ein Ende hat und alle Menschen ein gleichberechtigtes, gerechtes und freies Leben führen können, muss nicht mehr Produktion, sondern das kapitalistische Produktionssystem, das die Akkumulation des gesamten Reichtums in den Händen von wenigen Kapitalisten ermöglicht, zerstört werden.

Die ökologische Krise ist nicht das Ergebnis natürlicher menschlicher Aktivitäten, sondern das Ergebnis direkter kapitalistischer Produktionsverhältnisse. Die Tatsache, dass die Ursache der ökologischen Krise im Allgemeinen als abstrakte „menschliche Aktivitäten” dargestellt wird, ist eine ideologische Erklärung, die das kapitalistische imperialistische System, Unternehmen und Regierungen von ihrer Verantwortung befreit und impliziert, dass das Problem auf falsche Entscheidungen von Einzelpersonen zurückzuführen ist. Diese liberale Ideologie verleitet uns dazu, über das Ende der Welt zu denken, anstatt über das Ende des Kapitalismus. Was wir jedoch tun müssen, ist, über die Beendigung des Kapitalismus nachzudenken.

Die Auswirkungen ökologischer Krisen werden aufgrund der Klasse, der nationalen und ethnischen sowie der geschlechtlichen Ungleichheit in den bestehenden sozialen Beziehungen auf unterschiedliche Art und Weise erlebt. Die Auswirkungen der Klimakrise sind in Hütten und Palästen riesig unterschiedlich. Frauen, Kinder und ältere Menschen aus den unterdrückten, kolonialisierten Völkern der Welt sind am stärksten von den Zerstörungen betroffen, die durch die Klima- und Nahrungsmittelkrise verursacht werden.

Die Klima- und Lebensmittelkrise bedeutet für Unternehmen nur neue profitable Investitionsbereiche. Neue Technologien, neue Medikamente, neue künstliche Lebensmittel, sogar Reisen zum Mars, der Bau von Kolonien im Weltraum. Deshalb kann der Kampf gegen die ökologische Krise nicht als separater Bereich von den Kämpfen gegen andere Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft betrachtet werden. Im Gegenteil, solange Partnerschaften und Joint Ventures mit diesen Kampfbereichen entwickelt werden können, werden dauerhafte Ergebnisse erbracht.

Der Kampf gegen die ökologische Krise kann nicht durch reaktionäre Kompromisse aufrechterhalten werden, in denen Versuche des „Zivilgesellschaft“- Aktivismus, der „Zurück zur Natur“ oder „Lebensstil“-Ansätze oder Programme wie den „grünen Kapitalismus“ auf begrenzte ideologische und politische Grenzen beschränkt sind. Darüber hinaus kann der Kampf für die Ökologie nicht nur mit singulären, lokalistischen und sektiererischen Ansätzen geführt werden. Diese Grenzen, die aus der vielfältigen Subjektivität der gemeindebezogenen Bewegungen und die Dringlichkeit der Probleme resultiert haben, sind keine Kriterien für den Kampf; es handelt sich um Defizite, die durch ideologischen und politischen Kampf überwunden werden können.

Der Kampf gegen die ökologische Krise ist das Wesen des Kampfes für die soziale Befreiung vom Kapitalismus. Verlauf des Übergangs vom Kapitalismus zum Kommunismus sollte die Entwicklung eines ökologischen Bewusstseins und einer ökologischen Sichtweise im Lichte vergangener Erfahrungen, neuer Philosophien und wissenschaftlicher Entwicklungen zum grundlegenden Paradigma des organisierten Lebens werden. Nebenbei sollte der Kampf gegen die Aspekte der ökologischen Krise in dem einen oder anderen Bereich/Ort aus dieser Perspektive des globalen Kampfes angegangen werden. Die Entwicklung ganzheitlicher und grundlegender Strategien und Partnerschaften, einschließlich der politischen Bedürfnisse der Bewegungen, ist das grundlegendste Bedürfnis des ökologischen Kampfes.

In der Türkei und Kurdistan sowie verschiedene Regionen weltweit erheben Forderungen gegen ökologische Zerstörungsprogramme, z.B. einen Kampf zusammen zu organisieren. Wenn auch nur ein einziger Baum, ja sogar ein einziger Bach gerettet werden kann, sind diese Kämpfe äußerst wertvoll und wichtig. Aber natürlich geht es nicht um „drei oder fünf Bäume”. Immer mehr Menschen werden sich dieser Tatsache bewusst. Die Vorstellung, dass der Kapitalismus notwendig ist, um die ökologische Krise zu überwinden, wird von Tag zu Tag mehr zum gemeinsamen Nenner. Der Antikapitalismus hat jedoch im Kampf für die Ökologie noch kein organisiertes Niveau erreicht. Er bleibt ein abstrakter und individueller Aktivismus.

Heutzutage, da für die Unterdrückten die Apokalypse stattfindet, brauchen wir den Marxismus mehr denn je im Kampf, um das Ende des Kapitalismus vor dem Ende der Welt herbeizuführen. Wir brauchen nicht nur Das Kapital, das Kommunistische Manifest, die Französische Trilogie, Was tun? und Staat und Revolution. Die marxistische Politik der Ökologie sollte nicht als abstrakte Kritik des Kapitalismus, sondern auf der Ebene von Strategie, Taktik, Programm und Organisation entstehen. Wir stehen vor der Aufgabe, den Kampf für soziale Freiheit weiterzuentwickeln und den Kampf für Ökologie zu organisieren, die von den neuen Subjekten in der Welt insbesondere vom Kampf der Frauen für Freiheit geschaffen wurden, indem wir von deren Organisationsformen und Sprachen lernen.

POLEN Ökologie geht von einem marxistischen Standpunkt aus, um zur Entwicklung eines marxistischen Ökologiebewusstseins in der ökologischen Bewegung und in der sozialistischen Bewegung beizutragen.

POLEN Ökologie hat sich zum Ziel gesetzt, internationale marxistische Ökologieliteratur zu fördern und Partnerschaften mit Bewegungen in anderen Ländern aufzubauen. Entsprechend den Erfordernissen des Kampfes will es neue Organisationen und Plattformen entwickeln und eine ökologische Bewegung schaffen, in der ländliche und städtische Arbeiter*innen und Unterdrückte das Subjekt/die Leiter*innen von Frauen und Jugendlichen sind.

Als POLEN Ökologie laden wir gerne alle ein, die der Meinung sind, dass der ökologische Kampf Teil des Kampfes für soziale Befreiung vom Kapitalismus sein und so organisiert werden sollte, dass er sich auf alle Bereiche ausweitet, und die sich an der Entwicklung und Umsetzung eines neuen Programms und einer neuen Strategie in dieser Richtung beteiligen möchten.

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